Was ist Akupunktur?

Die Akupunktur als Teil der TCM (traditionelle chinesische Medizin) ist eine der ältesten Behandlungsmethoden, nicht nur beim Menschen sondern auch beim Tier. Sie entstand in China und es gibt Aufzeichnungen über Akupunktur bei Tieren, die schon 4000 Jahre zurückliegen.

Definition laut Wikipedia: „Die Akupunktur (von lateinisch acus = Nadel, und punctura/pungere = das Stechen/stechen; chinesisch (针灸 / 針灸) ist eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), bei der eine therapeutische Wirkung durch Nadelstiche an bestimmten Punkten des Körpers erzielt werden soll. Bei der traditionellen Form wird von einer „Lebensenergie des Körpers“ (Qi) ausgegangen, die auf definierten Leitbahnen beziehungsweise Meridianen zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben soll. Ein gestörter Energiefluss soll Erkrankungen verursachen und durch Stiche in auf den Meridianen liegende Akupunkturpunkte soll die Störung im Fluss des Qi wieder behoben werden.“ Die Akupunktur erlaubt es und westliche Diagnosen aus einem anderen, bildlichen Winkel zu betrachten. So sind in erster Linie Funktionszusammenhänge, im Sinne des TCM Grundgedankens, im Vordergund anstatt anatomische Strukturen.

Mögliche Behandlungsfelder:

In der Orthopädie:

  • Arthrosen aller Gelenke (z.B. HD)

  • Problemen im Rückenbereich (z.B. Bandscheibenprobleme, Sponylosen)

  • Nachsorge nach Operationen
     

Störungen des Nervensystems:

  • Lähmungen

  • Nervenverletzungen
     

Innere Erkrankungen:

  • Atemwegserkrankungen

  • Verdauungsprobleme

  • Blasen- und Nierenprobleme (Inkontinenz, Blasenentzündung)

  • Zyklusstörungen

  • Stoffwechselerkrankungen

  • Schwäche des Immunsystems

  • Alterserscheinungen (Schwäche, Erschöpfung)
     

Schmerztherapie:

  • Chronische Schmerzen

  • Schmerzen nach Operationen

  • Schmerzen nach Verrenkungen, Verstauchungen

  • Verspannungen

  • Unterstützung der Reha nach einer Operation

Tierphysiotherapie Maren Sielemann